Arp-Museum Rolandseck

Der Bahnhof Rolandseck bei Remagen, das klassizistische Juwel von Emil Hermann Hartwich (1801 - 1879) wurde 1856 vollendet. Hier treffen sich seit Jahrzehnten Künstler aus der ganzen Welt. Der Bahnhof Rolandseck gilt als bedeutendes Kulturdenkmal der rheinischen Kunstgeschichte und des frühen deutschen Eisenbahnbaus. Königin Viktoria von England, Kaiser Wilhelm II. und Reichskanzler Bismarck waren hier zu Gast. Heinrich Heine, Ludwig Uhland, Karl Simrock, die Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm sowie Friedrich Nietzsche kehrten ein, Johannes Brahms, Clara Schumann und Franz Liszt gaben hier Konzerte.

Nach dem II. Weltkrieg, kurz vor dem geplanten Abriss im Jahr 1964 entdeckte Johannes Wasmuth das Gebäude und erweckte es als Kunst- und Künstlerzentrum zu neuem Leben. Er machte den Bahnhof zu einem Zentrum der geistig-künsterlischen und gesellschaftlichen Begegnung und brachte u. a. Martha Argerich, Svjatoslav Richter, Stefan Askenase, die Menuhins, Pinchas Zukerman, Gidon Kremer, Oskar Kokoschka, Gotthard Graubner, Günther Uecker, Bruno Goller, Hans Arp, Wolfgang Hildesheimer, Martin Walser, Gerhard Zwerenz, Marcel Marceau und Clown Dimitri hierher.

 

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